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Wie ein damals 13-Jähriger Miralem Pjanić ein Riesenangebot von Kaiserslautern ablehnte

Wie ein damals 13-Jähriger Miralem Pjanić ein Riesenangebot von Kaiserslautern ablehnte

Foto: Sinan Sinanović

Wir schreiben das Jahr 2003, ein damals 13 Jähriger Miralem Pjanić (Mitte des Bildes) wurde als eines der größten Talente Europas gesehen. Spitzenclubs buhlten um den damaligen Luxemburger, dennoch wussten bisher sehr wenige, dass Miralem Pjanić beinahe in der Bundesliga gespielt hätte. Genauer genommen beim 1. FC Kaiserslautern. Diese haben unmoralische Angebote unserem heutigen Mittelfeldstar vorgelegt und versucht, auf materielle Art und Weise Pjanić an Land zu lotsen. Dieser entschloss sich dennoch anschließend für den FC Metz, was rückblickend keineswegs eine falsche Entscheidung war.

Aber zurück zum Anfang. Es war im Jahr 2003, Miralem Pjanić war das heißbegehrteste Talent Europas. Schon als 13 Jähriger zog er eine enorme Aufmerksamkeit auf sich, was dafür sorgte, dass viele Vereine um ihn buhlten. Vor allem der 1. FC Kaiserslautern, allen voran Olaf Marschall (damaliger Sportdirektor), waren sehr bemüht, ein lukratives Angebot für Miralem Pjanić abzugeben. Diese haben ihn ins Vereinszentrum berufen um über vertragliche Details zu sprechen. Pjanić erreichte das Trainingszentrum von Kaiserslautern in Begleitung von seiner Mutter Fatima, seinem Vater Fahrudin (li. im Bild) und dem bekanntesten bosnischen Sportjournalisten, Sinan Sinanović (r. im Bild).

Bei der Ankunft wurde Pjanić gebührend von Olaf Marschall empfangen und durch das, für damalige Verhältnisse, riesige Vereinszentrum geführt. Marschall und sein Team hatten bereits für Pjanić einen Vertrag vorliegen, doch schon bei der Ankunft verspürte Pjanić, dass das möglicherweise nicht der richtige Ort für ihn wäre. Sie hielten sich insgesamt drei Stunden im Vereinszentrum auf und diskutierten, ob der Wechsel für Miralem das Richtige wäre.

Olaf Marschall bemerkte, dass Miralem Pjanić zögerlich, genauer gesagt emotionslos, auf die Lockversuche der Lauterer reagierte. Aufgrund dessen bot Marschall ihm noch einen persönlichen Fahrer an. Pjanić blieb weiterhin unbeeindruckt und verspürte den Drang das Angebot abzulehnen. Anschließend prahlte Marschall damit, dass die Akademie der Lauterer eine der besten Deutschlands wäre, und dass sehr viele Jugendliche aus dem Raum aus dem Miralem stammt, diese Chance ergreifen würden, sie aber dennoch sich für ihn entschieden haben. Anschließend schenkte Olaf Marschall Pjanić auch ein Trikot vom damaligen Stürmer Nenad Bjelica. Auch das ließ Miralem emotionslos. Pjanić konnte es kaum erwarten das Büro von Olaf Marschall zu verlassen.

Marschall bot Pjanić damals an, sich einige Tage Gedanken über seine Zukunft zu machen. Miralem meinte allerdings, dass ihn kein Angebot der Welt umstimmen könnte, da er das Verhalten von Olaf Marschall für prahlerisch empfunden hat. Noch am selben Tag, genauer gesagt beim Verlassen des Vereinszentrums, sagte Pjanić seinem Vater Fahrudin, dass er für den FC Metz spielen will. Eine Entscheidung, die er bis heute bestimmt nicht bereuen wird.

INFO: Alle Informationen dieses Artikels gab uns Sinan Sinanović, welcher Pjanić damals zum Vertragsgespräch begleitet hat.

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