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NS/FSBiH: Statement zu Ognjen Vranješ’s Vorfällen

NS/FSBiH: Statement zu Ognjen Vranješ’s Vorfällen

Nach vermehrten Hassparolen gegenüber den eigenen Fans, sowie des eigenen Landes, war Ognjen Vranješ Mittelpunkt der bosnisch-herzegowinischen Sportmedien. Nach dem dieser bereits nach seinem Tattoo der Grenzen der Republika Srpska in den Schlagzeilen stand, hatte er vor nicht all zu langer Zeit die BHFanaticos (größte bosnische Fangruppe) beleidigt und gar ein Tattoo von einem serbischen Kriegsverbrecher des zweiten Weltkriegs, Momcilo Djujic, auf dem Oberarm tätowiert.

Nun fordern viele Fans ein Statement des Verbandes, welches am heutigen Tag erschienen ist. In der offiziellen Pressemeldung des Verbandes heißt es:

“Aufgrund der letzteren Vorfälle des langjährigen Nationalspielers Ognjen Vranješ, welcher mit respektlosen Kommentaren, sowie Tätowierungen den Ruf des bosnisch-herzegowinischen Fußballverbandes zerstört, müssen wir diesbezüglich ein Statement veröffentlichen. 

Ein derartiges schockierendes Verhalten werden wir streng und ohne Rücksicht bestrafen, denn Ognjen Vranješ’s Kommentare, unabhängig davon auf welche Art und Weise die an die Öffentlichkeit gelangten, dienen weder dem Sinn und Zweck den der NS/FS BiH versucht anzustreben, noch spiegelt er unser Wunschverhalten und unsere Absichten wider. Nicht zu vergessen, dass jeder Sportler weiterhin ein Vorbild für die nächste Generation sein muss. 

Vranješ’s Einsatz und Kampfbereitschaft auf dem Feld werden nicht hinterfragt, nichts destotrotz, sein Verhalten außerhalb des Platzes ist nicht zu tolerieren und unterstützt nicht die Einstellung, die Politik und die Ziele des Verbands sowie der Nationalmannschaft, welche bestmöglich versucht, das Land Bosnien-Herzegowina der Welt zu präsentieren. 

NS/FSBiH verurteilt jegliche Arten von Faschismus, sowie seine Förderer, welche lediglich den Sinn haben, etwas zu zerstören. Sei es beim Verband selber, der Nationalmannschaft oder gar im ganzen Land.  Die höchste Priorität eines jeden Sportlers muss der Kampf gegen Rassismus, Diskriminierung, Gewalt und Hassreden sein. Dementsprechend fordert auch der NS/FSBiH von seinen Sportlern, weiterhin ein respektables Verhalten an den Tag legen und weitere Ziele sowie Ideen zu erreichen, und nicht etwa das Fundament zu zerstören, auf dem die Einzigartigkeit und die Integrität aufgebaut wurden.”

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