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Vorschau: Die griechische Nationalmannschaft im Überblick

Vorschau: Die griechische Nationalmannschaft im Überblick

Unser kommender Gegner ist die Nationalmannschaft von Griechenland und wir nehmen unseren Gegner etwas genauer unter die Lupe.

Die populären “Hellenen” sind spätestens seit dem sensationellen Titel bei der Europameisterschaft 2004 eine Mannschaft die in Europa einen großen Namen und Respekt hat. Man schaffte es seitdem bei allen großen Turnieren teilzunehmen, außer der letzten Europameisterschaft in Frankreich.

In der letzten Qualifikation erlebte man ein großes Debakel, als man in einer Gruppe mit Nordirland, Rumänien, Ungarn, Finnland und sogar den Faröer-Inseln als letzte Mannschaft in der Gruppe die Qualifikation abgeschlossen hat. Besonders schmerzhaft war die Heimniederlage gegen die Faröer-Inseln dass auch den damaligen Trainer Claudio Ranieri den Job kostete. Und ja, dass ist der gleiche Claudio Ranieri der dann etwa zwei Jahre später den sensationellen Titel mit Leicester City in der englischen Premier League holte.

Das Trauma der letzten Qualifikation wollten die Griechen unbedingt abhaken – und ernannten für diese schwere Mission den deutschen Michael Skibbe als Nationaltrainer. Skibbe, der reichlich Erfahrung mitbringt und unter anderem Teams wie Borussia Dortmund, Bayer Leverkusen, aber auch die deutsche Nationalmannschaft trainierte, soll diese Mannschaft wiederbeleben und sie wieder auf der Spur des Erfolges zurückbringen – was bis jetzt sehr gut funktioniert.

Mit einigen personellen Änderungen, aber vor allem mit dem Wiederaufbau der griechischen Siegermentalität und dem Kämpferherz, glaubt man wieder langsam auf diese Mannschaft. Seit dem Amtsantritt von Skibbe konnte man gleich zum Einstand die Niederlande in einem Freundschaftsspiel besiegen.

Der Start in die WM-Qualifikation läuft derzeit auch nach Plan – Siege gegen Gibraltar, Estland und Zypern verschafften ihnen eine sehr gute Ausgangslage in dieser Gruppe, doch jetzt kommt der erste große Test für diese Mannschaft in der WM-Qualifikation.

Eines änderte sich bei den Griechen aber nicht: Die Verteidigung bleibt der beste Angriff. Vor allem in der griechischen Defensive ist man mit richtigen Top-Leuten besetzt, die für international starke Vereine spielen, und zwar Spieler wie Kostas Manolas, Abwehrchef von dem AS Rom, oder Sokratis Papastahopoulos, der zusammen mit Marc Bartra die Defensive von Borussia Dortmund zusammenhält. Hinzu kommt noch Kyriakos Papadopoulos, der bei RB Leipzig unter Vertrag steht. Auf den Außenpositionen ist man nach wie vor gut besetzt: Zwar erklärte Jose Holebas seinen Rücktritt vor einigen Wochen, aber auf seiner Position ist derzeit Konstantinos Stafylidis die erste Option, der beim FC Augsburg unter Vertrag steht. Rechts spielt man mit dem Routinier Vasilis Torosidis.

Im Mittelfeld hat man zwar keinen Karagounis mehr oder einen Katsouranis, die lange Jahre hinweg das Herzstück dieser Mannschaft waren, aber diese Spielern wurden zum Teil von Legionären aus dem eigenen Land ersetzt, wie Kontantinios Fortounis von Olympiacos Piräus oder auch Spielern die aus Europa, wie zum Beispiel Andreas Samaris von Benfica Lissabon, der einen Marktwert von 9.000.000 € hat.

Im Sturm ruhen alle Hoffnungen auf Konstantinios Mitroglu, den Mittelstürmer von Benfica Lissabon. Für die Griechen gelang ihm in 51 Spielen 12 Tore für die Nationalmannschaft, für Benfica traf er in dieser Saison vier Mal in 11 Spielen. In der WM-Qualifikation gelangen ihm bisher zwei Treffer, jeweils einer gegen Gibraltar und Zypern.

Alles in allem, die Griechen sind eine ungemütliche und kompakte Mannschaft, besonders vor heimischer Kulisse. Mit dem neuen Schwung der durch Michael Skibbe gekommen ist, sowie deren taktische und kämpferische Leistung die sie an den Tag legen, werden sie unserer Nationalmannschaft im Karaiskakis-Stadion sicherlich einige Probleme bereiten.

 

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