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Stimmen zum Spiel – Šehić entsetzt, Pjanić hofft auf milde Sperre

Stimmen zum Spiel – Šehić entsetzt, Pjanić hofft auf milde Sperre

Nach einem enttäuschenden 2:2 der bosnischen Nationalmannschaft, war die Entsetzung und Frustration der Nationalspieler unseres Landes natürlich riesig. Auf einen fantastischen Start bis zur 20. Minute, in dem unsere Nationalmannschaft bereits mit 2:0 vorne lag, überließ man den Griechen das Spiel und diese konnten erfolgreich, unter anderem trotz nicht verständlicher roter Karte für Miralem Pjanić, ausgleichen.

Dementsprechend war die Entsetzung bei unseren Spielern groß. Als erstes wurde Robert Prosinečki befragt.

“Ich denke, dass wir in der zweiten Hälfte zwei riesige Fehler gemacht haben. Erst der Elfmeter, der bei uns dann für Panik gesorgt hat, dann die rote Karte für Pjanić. Anfangs dachte ich, dass wir das  Spiel so zu Ende spielen werden, wie wir es geplant hatten. Wir hätten auch ein drittes Tor schießen müssen, aber ändern können wir jetzt nichts mehr. In der zweiten Hälfte hat unsere Laufbereitschaft ebenfalls nachgelassen, wir haben überheblich gespielt und dachten, dass wir den Sieg sicher haben. Für mich sind das zwei verlorene Punkte. Es ist Schade, so ein Spiel mit einem Remis zu beenden, aber so ist der Fußball nun mal.” so Prosinečki und führt fort.

“Ich habe nicht genau gesehen, ob es ein Elfmeter war. Aber alle sagen, dass es einer war. Die rote Karte wurde für meinen Geschmack viel zu schnell gezogen. Das hat für uns den Lauf des Spiels geändert, vor allem da Pjanić raus musste, haben wir die Kontrolle im Mittelfeld verloren. Man konnte seinen Verlust richtig spüren.”

Ibrahim Šehić: “Ich weiß nicht, wie wir die Punkte liegen lassen konnten. Wir haben sehr gut gespielt, uns wurde ein Tor aberkannt. Das wäre das 3:0 und die Sache wäre gegessen. Es sah so aus, als hätte man nur darauf gewartet, unseren besten Spieler vom Feld zu schicken. Ich verstehe nicht wieso Pjanić für diese Situation eine rote Karte bekommen hat. Er ist nicht bekannt dafür, absichtlich Fouls zu begehen. Das ist uns eine reine Lektion und wir können daraus lernen.”

Miralem Pjanić hingegen reagierte sichtlich enttäuscht im Interview, da laut ihm die rote Karte deutlich zu streng war.

“Wir haben 2:0 geführt, haben aber leider nicht gewonnen. Wir haben uns dann zurückgezogen, obwohl wir gut gestartet sind. Sie haben zwei Tore geschossen. Wir haben es nicht geschafft 6 Punkte zu holen, aber wir müssen positiv denken. Zur roten Karte denke ich, dass ich viel zu streng vom Feld geschickt wurde. Ich bin auf den Ball gegangen, habe den Ball erst berührt und anschließend ihn erwischt. Ich hoffe, dass ich zumindest gegen Italien spielen werden kann.”

Haris Duljević, welcher gegen Armenien nicht zum Einsatz kam, heute aber von Anfang an spielen durfte, hatte folgendes zu sagen.

“Wir haben das Spiel gut begonnen, haben zwei Tore geschossen, aber wiederrum sehr dumme Gegentore bekommen. Wir haben bis zum Ende gekämpft, aber es musste wohl so kommen. Wir müssen weiter machen. Wir müssen Spiele gewinnen, um uns für die EM zu qualifizieren. Zufrieden kann ich nicht sein, da wir die Punkte liegen gelassen haben.”

Toni Šunjić analysierte das Match wie folgt:

“Nach dem zweiten Tor sind wir gefallen. Natürlich hat das auch viel mit der Psyche zu tun, das ist aber auch normal. Wir haben danach viel zu defensiv gespielt. Ein Elfmeter war es wahrscheinlich, aber ich denke, dass Pjanićs Foul keine rote Karte war. Nun stehen uns zwei Auswärtsspiele bevor. Ich denke, dass wir gegen Finnland drei Punkte holen müssen, während es gegen Italien deutlich schwerer sein wird.”

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