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Miralem Pjanic am Ball

A - Nationalmannschaft

Pjanic mit sehr ehrlichen Worten: “Weiß nicht, wie es so weitergehen soll”

Pjanic mit sehr ehrlichen Worten: “Weiß nicht, wie es so weitergehen soll”

Gegenüber N1 sprach Pjanic über die Zukunft der Nationalmannschaft und wie er es derzeit sieht. Dabei gewährte er uns tiefe Einblicke, die wir euch nicht vorenthalten möchten.

Pjanic sagte gegenüber N1: “Die aktuelle Lage in der Nationalmannschaft ist einfach sehr schwer und die Ergebnisse sind nicht vorhanden. Wir zeigen nicht das, was wir sollten. Da gibt es große Probleme die sowohl ich, als auch andere über Jahre über schon sehen.”

Bei unserer Nationalmannschaft ist es schwer, diese Probleme einzusehen. Mir fällt es auch schwer, denn ich weiß, wie es woanders gemacht wird. Ich weiß, wie es in den Vereinen gemacht wird und bei anderen Nationalmannschaften. Dort wird es sehr ernst genommen. Bei uns nicht. Wir haben nicht die Rückendeckung [vom Verband, Anm. d. Red]. Das kann ich so frei sagen, denn ich sehe es. Es müssen sich viele Dinge ändern, bevor wir in eine bessere Zukunft blicken können. Und wenn wir ehrlich sind: beim N/FSBiH ist es schwer, etwas zu ändern. Ich weiß nicht, wie viele Leute es dort gibt. Darüber habe ich auch schon mit vielen anderen geredet. Es gibt zu viele Leute, die sich einmischen, weswegen es schwer ist, etwas zu ändern. Ich denke, dass es sehr schwer wird, bis nicht Leute kommen, die etwas von Fußball verstehen. Die selber Funktionen im Fußball ausgeübt oder gespielt haben, auf dem Platz standen und wissen, wie es im Fußball läuft. Sie könnten vielleicht etwas ändern. Ansonsten sieht es düster aus. Ich sehe nicht so viel positives. Ich weiß nicht, was wir uns versprechen.

Er erwähnt auch noch: “Wir brauchen ein Projekt, eine realistische Vision und realistische Ziele für die kommenden Qualifikationen. Aber wenn sich nicht die richtigen Leute um uns befinden und keine richtigen Visionen haben, dann fängt die Geschichte wieder von vorne an und es entsteht dieselbe Atmosphäre und das wird sehr, sehr schwer.”

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