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News: U-17 steigert Wert des bosnischen Fussballs

News: U-17 steigert Wert des bosnischen Fussballs

Bei der diesjährigen U17-EM ist unsere Nationalmannschaft bereits in der Vorrunde ausgeschieden. Dies ändert jedoch nichts daran, dass allein die Teilnahme und die Auftritte die Reputation unseres Landes in der Welt des Fussballs erhöhen. 

Doch wie kann das sein? Nun, da unser Land kein Mitglied der EU ist, haben unsere Spieler den gleichen Stellenwert wie Spieler aus Afrika oder Asien. In den Mannschaften muss eine Mindestanzahl an EU-Spielern unter Vertrag stehen, weswegen auch die grössten Stars der heutigen Zeit eine zweite Staatsbürgerschaft besitzen (Messi z.B. die Spanische neben der Argentinischen, Dybala die Italienische neben der Argentinischen).

Bosnische Trainer haben dieses Problem zwar nicht, aber auf dem Trainermarkt in Asien, Afrika und auch Europa zieht man Trainer aus z.B. Spanien und Portugal vor, da das “Rating” dieser Länder höher ist. Diese Trainer sind jedoch nicht immer besser als ihre bosnischen Pendants, sondern haben einfach die “richtige” Nationalität, was ihnen auch ein bis zu zehn Mal höheres Gehalt einbringt.

Dementsprechend steigern Teilnahmen und gute Ergebnisse bei wichtigen Turnieren das “Rating” von Bosnien und Herzegowina.

Deswegen ist es auch wichtig, dass unser Verband (mehr) in die Jugend investiert und sie (besser) fördert, denn objektiv betrachtet ist es einfacher, in den Jugendbereichen an einem Turnier teilnehmen zu können, als bei der A-Nationalmannschaft. 

Der Verband hat, in der Theorie zumindest, viele Möglichkeiten zu helfen. So sollte es beispielsweise den Jugendtrainern erleichtert werden Spiele vorbereiten zu können. Den Vereinen könnte auch unter die Arme gegriffen werden, indem man den Ausbau von NLZ (Nachwuchs Leistungszentren) fördert oder die Vereine “ermutigt” mehr auf junge Spieler zu setzen. Ein Beispiel hierfür wäre England, wo es eine “Home Grown Players” Regel gibt die besagt, dass eine Mindestanzahl von Spielern im Kader aus der eigenen Jugend kommen muss.

Zwei aufeinanderfolgende Teilnahmen an der U17-EM sind ein guter Erfolg, es wird jedoch Zeit einen Schritt weiter zu gehen.

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