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Misimovic: In China sind Krokodilsuppe und Spucknäpfe alltäglich!!!

Misimovic: In China sind Krokodilsuppe und Spucknäpfe alltäglich!!!

Momentan wechseln die Fussballprofis in die Chinese Super League, weil Sie dort ein Mehrfaches ihres europäischen Lohnes verdienen. Die chinesischen Clubs werfen mit den Millionen um sich. Einer der 3,5 Jahre lang in China spielte und die Entwicklung mitverfolgt hat, ist Zvjezdan „Zwetschge“ Misimovic. Der Bosnier lief früher in der Bundesliga für Bayern München, Bochum, Nürnberg und Wolfsburg auf.

“In China sind zwar alle sehr nett und freundlich, aber an die kulturellen Unterschiede kann man sich auch nach langer Zeit nur schwer gewöhnen. Beim Essen im Trainingslager wird schon mal Krokodilsuppe aufgetischt. Einige Spieler gehen  auch in Restaurants, in denen Hundefleisch zubereitet wird”, so der 34- Jährige gegenüber Sportbild.

“Zwetschge” gewöhnte sich aber trotz widriger Bedingungen an verstörende Dinge: “In den Kabinen hatte jeder Spieler einen eigenen Spucknapf- das Rotzen ist in China normal. Irgendwann habe ich das aber gar nicht mehr wahrgenommen”.

Damit ist nun Schluss: Im Januar beendete der gebürtige Münchner seine Karriere, er löste den Vertrag mit Peking Renhe vorzeitig auf. “Es reicht. Ich war die ganze Zeit von meiner Familie in München getrennt. Wir haben uns nur in den Ferien gesehen oder wenn ich mit der Nationalelf unterwegs war”.

Zu den horrenden Beträgen, die zurzeit für ausländische Kicker bezahlt werden, sagt Misimovic: “Das sind schon unglaubliche Summen. Aber das Geld ist da. Ich denke aber, dass die Grenze so langsam erreicht ist”.

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