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Krise beim FC Bayern: Salihamidzic kritisiert die Mannschaft!

Krise beim FC Bayern: Salihamidzic kritisiert die Mannschaft!

Erstmals in der langen Vereinshistorie hat der FC Bayern in der Bundesliga zweimal hintereinander ein 2:0 aus der Hand gegeben. Klar, dass man beim Rekordmeister bedient war. Unmittelbar nach Abpfiff stand kein Münchner zum Interview bereit, später bezog Sportdirektor Hasan Salihamidzic Stellung. “Mit dem Ergebnis bin ich überhaupt nicht zufrieden”, sagte der Bosnier nach dem schlechtesten Saisonstart seit sieben Jahren: “Wir haben das Spiel nicht nach Hause gebracht, das darf einer Mannschaft wie uns nicht passieren.”

Salihamidzic monierte dabei die zahlreichen Abwehrfehler, die unter dem Strich maßgeblich für das Resultat waren. “Ich kann mir nicht erklären, warum wir so viele Konzentrationsfehler haben”, gab der 40-Jährige zu. Interimstrainer Willy Sagnol stellte bei Sky fest, dass die Bayern “ohne Konzentration nicht mehr die stärkste Mannschaft Deutschlands” sind. “Wir müssen mit mehr Konzentration und Disziplin spielen”, forderte der Franzose, der nicht nur die Abwehr in die Pflicht nahm: “Es ist nicht nur die Abwehr, es ist ein gesamtmannschaftliches Problem. Wir müssen mehr zusammen agieren – offensiv und defensiv. Wir hatten viele Chancen, die wir nicht genutzt haben. Für uns ist das ärgerlich.”

“Manchmal gibt es im Fußball schwierige Phasen, und wir sind in einer schwierigen Phase”, stellte Sagnol fest und verriet auch, wie der FC Bayern aus dieser wieder herauskommen kann: “Wir müssen wieder mehr zusammenarbeiten. Die Qualität haben wir.” Ob das unter Trainer Sagnol geschehen wird, das ist derzeit unklar. Für den 40-Jährigen ist das ohnehin nicht das dringlichste Problem: “Ob ich Interesse habe, ist nicht unser größtes Problem. Unser größtes Problem ist, dass wir eine Lösung finden und dass Bayern wieder erfolgreich ist.”

Zur Trainersuche wollte sich Salihamidzic nicht äußern (“Sicher gibt es Gespräche. Über Namen reden wir nicht”). Der neue Trainer wird auf jeden Fall vor der Aufgabe stehen, den Rückstand von fünf Punkten auf Tabellenführer Dortmund wieder aufholen zu sollen. Dass so etwas möglich ist, weiß der BVB nur zu gut. Die Borussia war die letzte von acht Mannschaften, die noch Meister wurde, obwohl sie nach dem siebten Spieltag fünf oder mehr Zähler Rückstand auf den Tabellenführer hatte. Dortmund ging das 2011/12 von der Hand – damals lag der BVB nach dem siebten Spieltag sogar mit acht Zählern zurück.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle/Originalbericht von: kicker.de

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