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Interview Sejad Salihović: “Vielleicht nochmals zu Hoffenheim”

Interview Sejad Salihović: “Vielleicht nochmals zu Hoffenheim”

Sejad Salihović wechselte in der letzten Winter Transferperiode zum schweizer Super-Ligisten FC St. Gallen. Die Rückkehr aus China nach Europa verlief bis jetzt alles andere als wunschgemäss. Salihović bestritt lediglich ein paar wenige Kurzeinsätze in der Rückrunde. In einem Interview mit “spox.com” spricht der ehemalige bosnische Nationalspieler über seine aktuelle Situation und Zukunft.

 

Nach seinem Wechsel zum schweizer Super League Verein FC St. Gallen wurde Sejad Salihović von den Fans und der schweizer Presse als der “goldene Linksfuss” in den Himmel gelobt. Für den schweizer Verein, der im Mittelfeld der Tabelle in der obersten Schweizer Liga platziert ist, war es ein Sensationstransfer und man erhoffte sich grosse Stücke von Salihović. Es kam jedoch alles anders und Salihović bestritt lediglich ein paar Kurzeinsätze in der Rückrunde. Seine aktuelle Form hinkt nach seinem China Abenteuer nach. Nun äusserst sich Salihović in einem Interview mit “spox.com” zu seiner aktuellen Situation Zukunft.

Salihović über die Beweggründe des Wechsels zu St. Gallen

Ausschlaggebend für den Wechsel war Trainer Joe Zinnbauer. Salihović kennt ihn noch früher aus Zeiten in Deutschland als Zinnbauer noch beim Hamburger SV tätig war. Die beiden hatten auch nach seinem Wechsel nach China ab und zu Kontakt. Im letzten Winter wurde er von Zinnbauer angefragt, ob er Lust habe auf die Aufgabe in St. Gallen. Da es tolle Gespräche waren, hat Salihović bis zum Sommer unterschrieben.

Die strategische Neuausrichtung des FC St. Gallen war ebenfalls entscheidend. Der Trainer habe ein tolles Konzept aufgebaut. Zinnbauer will in St. Gallen etwas aufbauen und unter ihm geht es mit der Mannschaft und dem ganzen Verein auswärts. Trotz des verhältnismässig kleinem Budget gegenüber anderen Ligakonkurrenten leiste der Trainer hervorragende Arbeit.

Sejad Salihović sieht im FC St. Gallen auch ein gewisses Potenzial. Es sind viele gute Spieler im Kader und der Verein habe die Möglichkeit, um für die Europapokal Qualifikation mitzuspielen. Die Mischung in der Mannschaft stimmt: Mit Karim Haggui und Tranquillo Barnetta hat der Verein erfahrene Spieler, mit Gianluca Gaudino hingegen auch ein grosses Talent.

Salihović über die kurzen Teileinsätze

Salihović selber hat auch erkannt, dass die aktuelle Situation nicht zu seinen Gunsten steht.Er gesteht sich ein, dass dies nicht ein guter Start für ihn war. Er wartet jedoch auf seine Chance und sobald sie kommt, wird er sie nutzen. Salihović hegt keinen Groll gegen Joe Zinnbauer, der ihn verpflichtet hat jedoch nicht bzw. kaum einsetzt. Salihović versteht, dass er seinetwegen nicht alles auf den Kopf stellen kann und eine funktionierende Mannschaft umstellen kann.

Salihović über seine Zukunft

Salihovićs Vertrag läuft im Sommer aus und es gibt bereits Überlegungen wie es weiter geht. Salihović hat bisher noch mit niemandem über diese Thematik gesprochen. Sein Fokus liegt zurzeit lediglich auf sportliche Belange. Er will im Saison Endspurt so viele Spiele wie möglich bestreiten. Erst anschliessend will er sich mit den Verantwortlichen zusammensetzen. Grundsätzlich ist Salihović noch für alle Optionen offen und so ist das auch mit Verein abgesprochen.

Salihović ist aber auch einer Rückkehr nach Deutschland nicht abgeneigt. Es gibt Gedankenspiele über die Zeit nach seiner aktiven Karriere. Es könnte aber auch noch sein, dass er nochmals bei Hoffenheim seine Zelte aufschlägt. Salihović fühlt sich noch fit und will noch ein paar Jahre Fussbal spielen. Deshalb sei es jetzt aber noch zu früh, um seriöse Prognosen abzugeben.

 

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