Folge uns!

Fußball

Gründe für einen Sieg gegen Belgien und Estland

Gründe für einen Sieg gegen Belgien und Estland

Noch 25 Tage sind es bis zum wichtigen Qualifikationsspiel gegen Belgien. Die sehr starken “roten Teufel” kommen im denkbar schlechtesten Zeitpunkt, denn unsere Mannschaft hat nach der doch eher ungeplanten Niederlage gegen Zypern nicht das höchste Selbstbewusstsein. Die Fans – inklusive uns – sind schlecht anzusprechen auf den Nationaltrainer, einige Spieler und unseren Verband. Dennoch hat Belgien noch nie drei Punkte aus Bosnien mitnehmen können. Neben diesem Punkt gibt es sieben weitere, welche reprezentacija.ba auflistet, und die wir euch überbringen, die uns allen Mut machen sollten!

 

1. Die Rückkehr von Muhamed Besic und Izet Hajrovic

Muhamed Besic wird gegen Belgien aller Voraussicht nach topfit sein, sofern er sich nicht erneut verletzen sollte. Wie allgemein bekannt ist, gehört er zu den Spielern, die sich im Trikot der Nationalmannschaft zerreissen und ihre beste Leistung abrufen. Fakt ist: er wird in seiner besten Form eine dringend benötigte Verstärkung für unsere Nationalmannschaft darstellen. Auch könnte er dabei helfen, das Problem auf der rechten Abwehrseite zu lösen, da er dort in seiner Jugend teilweise gespielt hat.

Kleine Randnotiz: bisher kann Mehmed Bazdarevic an einer Hand abzählen, in wie vielen Spielen ihm Besic zur Verfügung stand. Acht Spiele hat er aufgrund von Verletzungen verpasst, vier aufgrund von Sperren.

Wir rechnen auch mit einer Rückkehr von Izet Hajrovic (stand am Wochenende im Kader für das Spiel gegen Berlin). Es darf nicht vergessen werden, dass er dazu beigetragen hat, als wir Griechenland in Piräus an die Wand gespielt haben. In Zenica haben wir Zypern erst nach der Einwechslung von Hajrovic besiegen können.

 

2. Asmir Begovic sammelt wieder Spielpraxis

Im Gegensatz zu den vorherigen Spielzeiten ist Asmir Begovic nun wieder Stammspieler in seinem Verein. Das tut nicht nur ihm, sondern auch der Nationalmannschaft gut.

 

3. Sead Kolasinac und die linke Seite

Sead Kolasinac war selten in besserer Verfassung, als er es momentan ist. Gemeinsam mit Senad Lulic wird er auf der linken Seite vielen Gegnern Schwierigkeiten bereiten können – offensiv wie defensiv.

 

4. Dzeko und Pjanic in bester Verfassung

Die beiden Star-Nationalspieler haben die besten Spielzeiten ihrer bisherigen Karriere hinter sich und wie es aussieht knüpfen sie in dieser Saison nahtlos an ihre Leistungen aus dem vorherigen Jahr an. An Edin Dzeko könnte man lediglich aussetzen, dass er mit seiner Disziplin hin und wieder mal sich selber und (leider) auch der Nationalmannschaft im Weg steht (Besic bspw. wurde wegen den Vorfällen beim Spiel gegen Griechenland gesperrt). Bei Pjanic ist anzumerken, den Fans zufolge, dass er in der Nationalmannschaft schlechter spielen würde als bei Juventus. Wir teilen diese Meinung zwar nicht, jedoch kommen nun zwei wichtige Spiele, in denen unsere wichtigsten Spieler unter Beweis stellen können, zu was sie, auch im Trikot der Nationalmannschaft, im Stande sind.

 

5. Erfahrung

Es ist leider so, dass unsere Nationalmannschaft es seit 2009 regelmässig unnötig spannend macht. Zum Ende der Qualifikationen hin erzielt sie genau die Resultate, die nötig sind, um direkt weiterzukommen (WM 2014) oder um es in die Play-Offs zu schaffen (EM 2016). Dass sie es können, haben sie gezeigt, nun wird es (leider) wieder Zeit, auch wenn die Ausgangslage eine andere ist. Dennoch: Erfahrung ist insbesondere in der jetzigen Situation von dringender Notwendigkeit und drei Play-Offs sowie eine direkte Qualifizierung hintereinander können nicht schaden. Wie es geht, wissen sie, nun müssen sie es auch zeigen.

 

6. Jozo Simunovic

Mit seinen beeindruckenden Leistungen im Trikot von Celtic Glasgow und seiner Grösse von 1,91 Metern hat unser neuer Nationalspieler nicht nur die Aufmerksamkeit von Mehmed Bazdarevic auf sich gezogen, sondern auch von einigen Vereinen aus der englischen Premier League. Er ist eine eindeutige Verstärkung für unsere Nationalmannschaft. Im Verbund mit Bicakcic, der in die beste Elf des dritten Spieltags der deutschen Bundesliga gewählt wurde, hat unsere Nationalmannschaft im wahrsten Sinne des Wortes eine “stabile” Defensive.

 

7. Junge, talentierte Spieler

Von denen haben wir einige im Kader. Gojko Cimirot bspw. ist hervorzuheben. Im Spiel gegen Zypern lieferte er eine gute Leistung ab, musste aber runter, da er im Mittelfeld sozusagen alleine durch die Gegend gerannt ist und der Akku dementsprechend erschöpft war. Deni Milosevic, der selber einige Jugendmannschaften Belgiens mitgemacht hat, ist ein technisch begabter Spieler, der Cimirot ausgezeichnet ergänzt. Haris Duljevic besticht durch seine Grundschnelligkeit und sein Dribbling, was auch die deutschen Fans am Wochenende zu sehen bekamen. Rade Krunic hat gegen Albanien gezeigt, zu was er im Stande ist.

Quelle: reprezentacija.ba

 

Klicke um zu kommentieren

Mehr von Fußball