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Ex-Bayern Stars zweifeln an Salihamidzic als Sportdirektor

Ex-Bayern Stars zweifeln an Salihamidzic als Sportdirektor

“Ich weiß nicht, ob man nicht schon zu viel von Brazzo verlangt”, sagte Thomas Helmer. Es sei in der aktuellen Situation nicht einfach für den Ex-Kollegen, so der frühere FCB-Verteidiger: “Bei Bayern kannst du es ohnehin nie allen recht machen.”

Deswegen müsse sich Salihamidžić mehr zutrauen. “Derzeit will er als Puffer zwischen Karl-Heinz Rummenigge und Uli Hoeneß niemandem wehtun Das muss er lernen”, erklärte Helmer, fügte jedoch mahnend an: “Aber ich weiß nicht, ob er das will und kann.”

Als Spieler sei Salihamidžić in der Kabine mehr ein “Spaßvogel” als ein Lautsprecher gewesen. “Ich wünsche mir, dass er sein Profil noch schärfen wird, sonst wird es dauerhaft schwer”, vermutete der 52-Jährige.

Strunz: “Da muss er mehr Ruhe ausstrahlen”

Thomas Strunz schlug in die selbe Kerbe. Die Definition des Stellenprofils bei den Bayern sei “zumindest von außen betrachtet, sehr diffus”, erklärte Strunz. “Brazzo agiert ja nicht in der Rolle eines klassischen Sportdirektors, sondern eher als eine Art Teammanager im Tagesgeschäft. Er ist nah an der Mannschaft, nah am Trainer. Aber in den Augen von Ancelotti ist er möglicherweise auch ein Lehrling, den er vielleicht gar nicht so richtig kannte, und ohne Reputation in seinem jetzigen Job”, sagte der 49-Jährige.

In der Kabine sei Salihamidžić immer “sehr ruhig” gewesen, nur auf dem Platz habe er sich anders verhalten. “Ich kann mir vorstellen, dass er gar nicht so sehr im Fokus stehen will – das ist eine Gefahr, weil er es natürlich muss. Man spürt, dass er immer etwas aufgeregt ist vor der Kamera, da muss er mehr Ruhe ausstrahlen”, erklärte Strunz.

Fink: “Er will gar nicht als Sprachrohr fungieren”

Thorsten Fink hingegen nahm seinen ehemaligen Kollegen in Schutz. “Ich bekomme nur mit, dass Brazzo richtig Gas gibt. Er arbeitet von morgens bis abends, Tag und Nacht – aber vor allem intern”, verriet der Coach von Austria Wien.

Fink ist sich bezüglich Salihamidžić’ Selbstverständnis sicher: “Er will gar nicht als Sprachrohr des Klubs fungieren – und das finde ich richtig gut. Ich finde es sehr intelligent, dass er nicht auf alles anspringt oder Sprüche raushaut, nur weil die Leute das vielleicht von ihm erwarten.”

Im Gegenteil: Der neue FCB-Sportdirektor sei schon immer “ein ruhiger, aber harter Arbeiter” gewesen. Salihamidžić habe keine Angst durchzugreifen. “Da bin ich mir sicher”, betonte Fink.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Quelle: sport.de

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