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Ehemaliges bosnisches Super-Talent: M. Stevanovic kurz vor Rückkehr in oberste Spielklasse

Ehemaliges bosnisches Super-Talent: M. Stevanovic kurz vor Rückkehr in oberste Spielklasse

Der ehemalige bosnische Nationalspieler Miroslav Stevanovic (28) galt als einst als bosnisches Super-Talent und fiel jedoch Tief. Nun ist er (wieder) im Hoch mit seinem Schweizer Arbeitgeber Servette Genf.

Miroslav Stevanovic – der Name ist einigen bosnischen Fussballfans sicherlich immer noch präsent. Der Mittelfeldspieler galt einst als riesen Talent und grosse Nachwuchshoffnung in der bosnischen Nationalmannschaft. Seine ersten Karriereschritte als Profi bestritt Stevanovic in Serbien bei Vojvodina und in Bosnien-Herzegowina bei Banja Luka. Im Januar 2013 folgte der grosse Transfer: Stevanovic wechselt von Serbien zum spanischen Erstligisten und mehrmaligen Europa League Gewinner FC Sevilla. Die Hoffnungen wuchs. Stevanovic debütierte zudem 2012 in der bosnischen Nationalelf. Er lief in 12 Spielen – meist als Ergänzungsspieler – auf und erzielte dabei ein Tor.

Die Karriere geriet in Stocken. Beim FC Sevilla konnte sich dieser nicht durchsetzen. Zwei Leihgeschäfte in Spanien folgten: Zum FC Elche und zu Deportivo Alaves. Im Sommer 2014 kehrte Stevanovic zu Sevilla zurück. Dort erhielt er keinen neuen Vertrag und wurde vereinslos. Mit dieser Vertragslosigkeit und mangelndem Erfolg endete auch prompt die Nationalmannschaftskarriere.

Es folgten eher glücklose Wechsel zum ungarischen Verein Györ, in Griechenland zu Ergotelis und anschliessend wieder zurück nach Bosnien-Herzegowina zu Zeljeznicar in Sarajevo. Im Sommer 2017 konnte der nächste Transfer realisiert werden: Zu Servette Genf in die zweithöchste Schweizer Liga (Challenge League). Die treibende Kraft hinter diesem Transfer war wohl Meho Kodro, Vater von Nationalspieler Kenan. Zu dieser Zeit war Kodro Trainer bei Servette Genf. Mittlerweile wurde Kodro wegen Erfolgslosigkeit bereits entlassen.

M. Stevanovic blieb jedoch und entwickelte sich zu einer der Hauptfiguren beim Klub aus der französischen Schweiz. Letzte Saison verpasste man den Aufstieg. Doch ganz anders diese Saison: Nach 27 von 36 Spieltagen steht der Schweizer Traditionsklub auf Platz 1 mit 13 Punkten Vorsprung auf den zweitplatzierten. Mit 7 Toren und 10 Assists in 25 Spielen ist der Bosnier massgeblich am Erfolg beteiligt. Der Aufstieg ist nun so gut wie sicher. In einer höchsten Spielklasse könnte sich Stevanovic unter Umständen als Back-Up Mittelfeld der Nationalmannschaft empfehlen.

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