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Die größten Flop-Transfers von bosnischen Spielern!

Die größten Flop-Transfers von bosnischen Spielern!

In der heißen Sommertransferperiode, in der es vermehrt auch um die bosnischen Spieler geht, haben wir uns mal die Zeit genommen, um die größten Floptransfers unserer Nationalspieler zusammenzusuchen.

Izet Hajrović – Galatasaray
Izet Hajrović spielte in seiner Karriere beim Grasshoppers Zürich, in dem er unglaubliche Saisons gespielt hat. Seine Leistungen wurden von den ganzen Weltvereinen angesehen, doch der Wechsel von Hajrović zu Galatasaray hat definitiv seine Karriere hin und hergerissen. Mit seinem Wechsel zu Galatasaray im Jahr 2014, machte sich Izet Hajrović viele türkische Freunde. Doch der damalige Trainer von Galatasaray, Roberto Mancini, hat schon seine schlechten Spuren mit bosnischen Spielern hinterlassen. Wie damals bei Edin Džeko, konnte auch Izet Hajrović den Italiener nicht überzeugen. Mit seinen immer weniger werdenden Einsätzen, war Hajrović sichtlich nicht zufrieden. Ehe er sich mit der Vereinsebene gestritten hat, führte es gar dazu, dass dieser den Verein Galatasaray angezeigt hat und somit verklagt hat. Eine Entschädigung für sein nicht erhaltenes Gehalt bekam er, dennoch waren es nur 150.000€, von den geplanten 4 Millionen. Mit dieser Aktion machte Izet Hajrović sich definitiv keine Freunde in der Türkei.

Zvjezdan Misimović – Galatasaray
Ebenso der Wechsel von Zvjezdan Misimović zu Galatasaray, machte sichtlich seine Karriere mehr oder weniger kaputt. Nach fantastischen und rekordbrecherischen Saisons in Wolfsburg, ein denen er den Assistrekord für die Bundesliga aufstellte, Meister und Pokalsieger wurde, wagte er den nächsten Schritt – in die türkische Hauptstadt zu Galatasaray Istanbul. Doch der damalige Trainer Gheorghe Hagi verzichtete tatsächlich auf Einsätze für Zvjezdan Misimović. Dieser konnte kaum Einsatzzeiten bekommen und endete gar in der Reservemannschaft von Galatasaray.

Asmir Begović – FC Chelsea
Man kann von dem Wechsel halten was man will. Finanziell hat dieser sich für Begović definitiv ausgezahlt. Doch war dieser wirklich glücklich? Nein. Begović ging zu Chelsea und vermutete, dass Thibaut Courtois den Verein wohl oder übel verlassen wird. Die Gerüchteküche um Courtois brodelte, doch ein Wechsel passierte nie. Auch wenn Begović in der zwischenzeit einige Kurzeinsätze hatte, beispielsweise im FA Cup, kam es nie zum richtigen Durchbruch. Klar, Thibaut Courtois hatte für zwei Monate pausiert, in der Zeit konnte Begović allerdings nicht wirklich überzeugen. Im letzten Winter hätte der Wechsel sogar stattfinden sollen, doch Chelsea fand keinen passenden Ersatz für Begović. Auch kurze Meetings mit Abramovich verhalfen nichts, da Begović auf einen Wechsel “drängte”.  Doch seine Versuche brachten nicht wirklich viel, dennoch hat Asmir Begović nun einen Verein gefunden, in dem er definitiv mehr Minuten sehen wird.

Zlatan Muslimović – Guizho Renhe
Auch wenn das vergleichsweise kein bedeutender Wechsel war, war Zlatan Muslimović definitiv nicht auf absteigendem Ast. Doch der Wechsel nach China, genauer gesagt zu Guizho Renhe, meiselte seine Karriere in den Stein. In der Zeit, in welcher Safet Sušić noch Muslimović für die Nationalmannschaft berufen hätte, wollte dieser das nicht, da er zu weit entfernt Fußball spielt. Sušić empfand es als schade, Muslimović zu berufen, da dieser nur auf der Bank sitzen würde. Dementsprechend konnte Muslimović zwar seine finanzielle Zukunft absichern, doch nicht für seine fußballerische Zukunft.

Ervin Zukanović – AS Rom
Ervin Zukanović war am Zenit seiner Karriere. Unglaubliche Spiele für Sampdoria gespielt und somit einen Wechsel zum AS Rom ermöglicht. Interessant ist auch seine Geschichte – Zukanović war Tellerwäscher, mit dem Profifußball beschäftigte er sich erst mit 26 Jahren. In Österreich ging er seine ersten Profischritte bei Austria Lustenau, so weit bis hin zu Sampdoria Genua, wo er die beste Saison seines Lebens gespielt hat. Der Wechsel von Džeko zu AS Rom, bei der zu dem Zeitpunkt auch Miralem Pjanić spielte, beflügelte Zukanovićs Wechsel zur AS Roma definitiv. Er schloss sich der Mannschaft an, spielte in den ersten paar Spielen auch von Beginn an und wurde anschließend ausgeliehen, da Lucas Digne unersetzbar für die Roma war. Der Wechsel von Zukanović hat, zumindest in fußballerischer Sicht, keinen Sinn gemacht. Mittlerweile spielt er bei Atalanta Bergamo, auch nicht wirklich eine hohe Minutenzahl, aber zumindest steht er unter Vertrag.

Miroslav Stevanović – FC Sevilla
Miroslav Stevanović konnte sein vielversprechendes Talent in der serbischen Liga, sowie in der Nationalmannschaft im Freundschaftsspiel gegen Wales deutlich unter Beweis stellen. 2013 wechselte Stevanović von FK Vojvodina zu FC Sevilla. Ein zu großer Schritt? Definitiv. Mit dem Wechsel von Jesus Navas zu Manchester City, war der FC Sevilla auf der Suche nach einem passablen Ersatz für den spanischen Flügelflitzer. Miroslav Stevanović war es nicht. Keine Einsatzzeiten waren das Resultat von seinem Wechsel in die spanische Metropole. Gar ein Wechsel zu Elche konnte Stevanović nicht in alte Form bringen. Er spielt mittlerweile beim FK Željezničar, bei welchem er tatsächlich langsam zur alten Form wiederfindet.

Sejad Salihović – Guizhou Renhe
Auch wenn es das Ende seines Vertrages war, wollte Sejad Salihović mit der TSG Hoffenheim nicht verlängern. Die finanzielle Lage war in China definitiv stabiler, so entschied er sich in die asiatische Liga zu wechseln und dort mit seinen tödlichen Freistößen für Furore zu sorgen. Fürs erste klingt das ja kaum nach Fehler, allerdings wurde er seit dem Wechsel nach China nicht mehr berücksichtigt. Wie auch? In der chinesischen Liga gibt es kaum Perspektive, kein internationaler Fußball. Somit hat Sejad Salihović sich seine Chance mehr oder weniger verspielt, um bei der Nationalmannschaft weiterhin präsent zu sein.

Im Großen und Ganzen und rein objektiv betrachtet, sind unsere Spieler bisher meistens auf der Siegetreppe hängengeblieben, sobald es sich um eine Steigerung der Qualität des spielenden Vereins handelte. Bestes Beispiel sind in dem Fall Izet Hajrović und Miroslav Stevanović, letzterer konnte weder in Sevilla, Elche, Deportivo Alaves, Györ noch in Ergotelis sein Glück finden.

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