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Der neue UEFA-Präsident: Er spricht sogar Bosnisch!

Der neue UEFA-Präsident: Er spricht sogar Bosnisch!

Der neue UEFA-Präsident wurde gewählt. Damit steht der Nachfolger von Platini fest. Selbstverständlich gilt auch für Bosnien-Herzegowina: Der neue UEFA-Präsident hat einen Einfluss auf uns. Wird er die EM mit 24 Mannschaften fortführen? Wie ist er gegenüber dem NFSBiH eingestellt? Hat unser Verband ihn als Kandidaten unterstützt und allen voran, welche Änderungen erwarten uns? Antworten auf diese Frage liefert euch BNM im nachfolgenden Beitrag.

Wer ist der neue UEFA-Präsident?

Gewählt wurde mit eindeutigem Stimmenanteil der Slowene Aleksander Ceferin! Er ist Rechtsanwalt und bis anhin Verbandspräsident in Slowenien. Das positive: Er spricht natürlich Bosnisch und alle anderen Sprachen die in der Region gesprochen werden, weiss wie wir ticken und hat vielleicht Nachsicht in gewissen Bereichen und könnte sich für den ex-jugoslawischen Fussball einsetzen! Fazit: Gut für den NFSBiH!

Wird er die EM mit 24 Mannschaften fortführen?

Die einen sind grosser Fan dieses Formats, andere (allen voran grössere Verbände) haben die Idee von Anfang an schlecht gefunden. Für uns wird wohl die EM mit 24 Teams sinnvoller sein, da sich natürlich die Chance der Teilnahme vergrössert. Ceferin bezog Stellung und meinte, dass ihm dieses Konzept gefällt – es wird also fortgeführt!

Wie ist er gegenüber dem NFSBiH eingestellt?

Ceferin kennt die Leute im NFSBiH sehr gut. Er hatte mit den Verbandsbossen von Serbien, Bosnien, Montenegro, Mazedonien und Kroatien regelmässig Sitzungen. Ein Vorteil sicher, wenn es darum geht, unsere Interessen hinsichtlich kleineren Dingen wie Ticketkontingente und Co. durchzusetzen!

Welche Änderungen erwarten uns?

Der neue UEFA-Präsident ist Befürworter der regionalen-Liga. Sprich: Es könnte in absehbarer Zeit eine gemeinsame Liga mit Kroatien, Serbien und Slowenien geben. Es ist zu bezweifeln, dass dies für ihn oberste Priorität hat. Noch ist bis dahin Zeit – ob sich jedoch die Fans der Vereine freuen, darf bezweifelt werden! Eine weitere Änderungen könnte das Qualifikationsverfahren zur Champions-League sein. Als Slowene dürfte Ceferin interessiert sein, dass auch kleinere Verbände die Chance haben einen Teilnehmer zu stellen. Nicht zuletzt, weil ihn praktisch alle kleinen Verbände bei der Wahl unterstützt haben!

 

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