Bundesliga-Finale: So verrückt lief es bei unseren bosnischen Legionären!

Der 34. und letzte Bundesliga beinhaltet einige wichtige Entscheidungen. Grosse Freude kam auf und dick Tränen wurden vergossen: So lief es mit bosnischer Beteiligung ab.

Torreiches Spiel zwischen Hertha BSC und RB Leipzig

Verrücktes Spiel in Berlin! Im Spiel zwischen Vedad Ibisevics Hertha BSC Berlin und RB Leipzig fielen gleich acht Tore. Die Leipziger gewannen das Spiel mit 6:2. Ibisevic erzielte in der 4. Minute den zwischenzeitlichen Ausgleich zum 1:1 nach einem Eckball von Marvin Plattenhardt. Ibisevic spielte über die vollen 90 Minuten durch.

Unfassbares Resultat in München und Ärgernis bei Frankfurt

Das sieht man gefühlt nur jedes Schaltjahr einmal: Im letzten Heimspiel des FC Bayern unter Regie des zurücktretenden Jupp Heynckes verlor der Rekordmeister gleich mit 1:4 gegen den VfB Stuttgart.Dzenis Burnic stand nicht im Aufgebot resp. im Einsatz.

Stuttgart sichert sich mit dem Sieg den siebten Tabellenrang und überholten im Finish-Sprint die Eintracht aus Frankfurt. Frankfurt verlor sein Auswärtsspiel mit 0:1 gegen Vize-Meister Schalke 04 und rutschte auf den achten Tabellenplatz ab. Marijan Cavar (BiH U-21) stand nicht im Aufgebot.

Die Stuttgarter schauen nun gespannt in Richtung DFB-Pokalfinale: Sollte Frankfurt sein Finalspiel gegen den FC Bayern verlieren, sind die Stuttgarter der Nutzniesser und dürfen in der Europa League Qualifikation antreten.

Bicakcic und Hoffenheim im Freudentaumel

Der Bosnier Ermin Bicakcic und sein Verein TSG Hoffenheim sicherten sich mit einem 3:1 über Borussia Dortmund die erstmalige Champions League Teilnahme der Vereinsgeschichte. Zwischenzeitlich kam der Verein aus Sinsheim jedoch ins Zittern: Nach dem 1:1 Ausgleich durch Reus in der 58. Minute überholte Bayer Leverkusen (3:2 gegen Hannover) die Hoffenheimer kurzzeitig in der Live-Tabelle und stand mit einem Bein in der Champions League. Der heutige Gegner BVB zieht zusammen mit den Hoffenheimer in die Königsklasse ein.

Aus, Ende und Vorbei

Nach 54 Jahren ist endgültig Schluss: Sejad Salihovic und der Hamburger SV steigen erstmalig aus der Fussball Bundesliga ab. Zwar konnten sich die Hamburger im letzten Spiel einen 2:1 Sieg gegen Mönchengladbach herausspielen, doch am Ende war dies lediglich ein halbwegs versöhnlicher Saisonabschluss. Wolfsburg gewann im Fernduell mit 3:1 gegen den 1. FC Köln und überliess somit den Hamburgern den direkten Abstiegsplatz. Salihovic kam beim HSV nicht zum Einsatz.