Folge uns!

Allgemein

Bilanz zur Winterpause: Diese Bosnier haben die Schweizer Ligen gerockt!

Bilanz zur Winterpause: Diese Bosnier haben die Schweizer Ligen gerockt!

Winterpause im Schweizer Ligabetrieb! Zeit für eine erste Saisonbilanz der Bosnier in der Schweiz. BNM.ba zeigt euch auf, welche bosnische Spieler die Ligen gerockt haben und wie ihre Chancen für eine Berufung in die A-Nationalmannschaft stehen.

Eins ist gewiss: Die Schweiz ist keine grosse Fussballnation im klassischen Sinne. Doch trotzdem schafft es das kleine Land mit seinen rund 8 Mio. Einwohner stets für Furore und Überraschungen auf der internationalen Bühne des Fussballs zu sorgen. Die Schweizer Nationalmannschaft mit dem aus Sarajevo stammenden Trainer Vladimir Petkovic qualifizierte sich seit 2004 für alle EM- und WM-Teilnahmen (Ausnahme: EM 2012 in Polen / Ukraine). Obwohl die Schweiz stets nur bis maximal zum 1/8-Final vor stiess und dort oft unglücklich ausschied, ist das eine bemerkenswerte Leistung dieser Nationalmannschaft. Auf Klub Ebene sorgt(e) der FC Basel für einiges Aufsehen in Europa. Basel qualifizierte sich seit 2002 sieben Mal für die Champions League und errang einige Siege in magischen Nächten gegen namhafte Mannschaften wie bspw. den FC Bayern München oder Manchester United. In der Saison 2012/2013 drang Basel sogar bis in die Halbfinals der Europa League vor und schied dort gegen den späteren Turniersieger Chelsea aus. Einige Fussballstars haben in ihre Karrieren in der Schweiz lanciert. Der wohl prominenteste dazugehörende Spieler ist der ägyptische Liverpool-Star Mohamed Salah. Salah wechselte 2012 aus seiner Heimat zum FC Basel und wechselte 2014 in die Premier League zu Chelsea. Zurzeit spielen auch einige Bosnier in den beiden obersten Ligen des Alpenlands. Wir zeigen euch ihre bisherige Saisonbilanz auf und werfen einen Blick in die Zukunft.

Ermedin Demirovic

Foto: FC St. Gallen

Demirovic spielt beim Schweizer Super Ligisten FC St. Gallen. Der Verein aus der Ostschweiz ist DIE Überraschungsmannschaft der Saison. Obwohl die Mannschaft von Trainer Peter Zeidler den wohl tiefsten Altersdurchschnitt der Liga aufweist, sorgt die Mannschaft für Furore mit ansehnlichem und vor allem erfolgreichen Fussball. Der Verein steht zur Winterpause auf Platz drei der Super League mit lediglich drei Punkten Rückstand auf Leader und Schweizer Meister Young Boys Bern. Einen grossen Anteil am Erfolg hat der bosnische U21-Nationalspieler. Der Bosnier spielte in 12 von 18 möglichen Spielen. Er erzielt dabei 8 Tore und lieferte 4 Torvorlagen. Tolle Quote!

Zukunftsprognose A-Nationalmannschaft: Wenn Demirovic weiterhin in dieser Form bleibt und auftrumpft, wird kein Weg an ihm vorbeiführen in Sturm der A-Nationalmannschaft.

 

Miroslav Stevanovic

Stevanovic spielt beim Schweizer Traditionsverein Servette Genf und galt lang als grosses bosnisches Nachwuchstalent. Schon in jungem Alter konnte er bereits 13 Einsätze und 1 Tor für die bosnische Nationalmannschaft verzeichnen. Früh wechselte er nach Spanien zum FC Sevilla. Dort begann auch zugleich sein Abstieg: Es folgten einige Wechsel und Ausleihen innerhalb von Spanien bis sogar nach Ungarn, ehe er wieder nach Sarajevo zurückging. 2017 holte ihn der damalige bosnische Trainer Meho Kodro in die Challenge League (zweithöchste Liga) zu Servette. Stevanovic stieg diese Saison mit den “Grénats” auf und konnte vor allem zu Beginn mit dem Schwung eines Aufsteigers konstant gute, aber jedoch nicht auffällige Leistungen in der obersten Liga erbringen. Das Team hat sich im Mittelfeld der Schweizer Liga etabliert.

Zukunftsprognose A-Nationalmannschaft: Stevanovic ist ein begnadeter Fussballer und bringt konstant gute Leistungen. Ob es ihm für die internationale Klasse (nochmals) reicht, ist fragwürdig – zumal der Bosnier mittlerweile auch schon 29 Jahre alt ist und ihm einige andere Spieler in seiner Position mit besseren Qualitäten vor der Sonne stehen. Auf jeden Fall ist der Mittelfeldspieler für das erweiterte Kader im Auge zu behalten.

 

Aldin Turkes

Foto: Claudio Thoma / freshfocus

Aldin Turkes ist 23 Jahre alt und ehemaliger Spieler der bosnischen U21-Nationalmannschaft. Der Stürmer mischt mit seinem Verein Lausanne-Sport die Challenge League (zweithöchste Liga) auf. Sein Verein steht mit 6 Punkten Vorsprung vor dem Schweizer Rekordmeister Grasshopper-Club Zürich, der letztes Jahr den bitteren Gang in die zweite Liga nehmen musste, und gilt als Kronfavorit auf den Aufstieg in die obersten Liga. Turkes ist mit 17 Scorer-Punkten in nur 18 Spielen massgeblich beteiligt am Erfolg der Westschweizer.

Zukunftsprognose A-Nationalmannschaft: Wenn der Junge weiterhin in dieser Form bleibt, sich nächstes Jahr in der obersten Liga etabliert und weiterhin seine Skills ausbaut, könnte er durchaus ein Thema im Sturm der Nationalmannschaft in der Ära nach Dzeko werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Beitragsfoto / Quelle: Keystone

Klicke um zu kommentieren

Mehr von Allgemein