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Barbarez pokert hoch: “Ich liebe den Psychokrieg”

Barbarez pokert hoch: “Ich liebe den Psychokrieg”

Sergej Barbarez (45) zockte als HSV-Stürmer von 2000 bis 2006 reihenweise seine Gegenspieler auf dem Rasen ab. Jetzt macht er damit ähnlich erfolgreich auf dem grünen Filz der Spieltische weiter. Ein Bericht von “Bild”.

Barbarez zockt jetzt Poker-Gegner ab: „Ich bin von diesem Kartenspiel total fasziniert. Man muss stark im Kopf sein, eine gute Psyche mitbringen. Ich liebe den Wettbewerb, teilweise den Psychokrieg.“

Hamburgs letzter Bundesliga-Torschützenkönig (22 Treffer 2001) schaffte es im Rio All-Suite Hotel & Casino bei der „World Series of Poker“ (WSOP) von anfangs 870 gestarteten Spielern bis an den Final-Tisch mit neun Teilnehmern. Dort belegte Barbarez am Ende einen starken achten Platz (Preisgeld: 21 172 US-Dollar, umgerechnet rund 19 000 Euro). Und er verspricht: „Ich werde es nächstes Mal besser machen.“

Barbarez bringt viel Talent mit an den Tisch. Udo Gartenbach (56), Deutschlands erfolgreichster Poker-Autor, sagt zu BILD: „Sergej spielt heute Poker wie er früher Fußball gekickt hat: Mit Leidenschaft, Auge, Herz und Verstand. Er weiß genau, was er tut. Er ist einer der guten Spieler.“

Gartenbach weiter: „Barbarez ist in der Branche sehr angesehen. Er spielt cool, entspannt, ist kommunikativ, angenehm am Tisch, nicht abgehoben trotz seines Promi-Status‘. Dazu ist er sehr ehrgeizig. Die Runde der letzten Neun zu erreichen ist wie ins DFB-Pokalfinale beim Fußball zu kommen. Das ist der Hammer.“

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