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Asmir Begović: “Als Flüchtling haben mich viele Länder Willkommen geheissen”

Asmir Begović: “Als Flüchtling haben mich viele Länder Willkommen geheissen”

In einem Interview mit dem englischen Nachrichtenportal “joe.co.uk” sprach unser Nationaltorhüter Asmir Begović über sein Zeit als Kriegsflüchtling und über seine humanitären Beiträge.

Asmir Begović, Torhüter der bosnischen Nationalmannschaft, wurde vor 29 Jahren im bosnischen Trebinje geboren. Auch ihn ereilte das gleiche Schicksal wie viele andere Landsleute: Durch den ausgebrochenen Krieg verkamen sie zu Flüchtlingen und mussten die geliebte Heimat Bosnien-Herzegowina verlassen. Nach der ersten Station in Deutschland führt der Weg der Familie Begović nach Kanada. Asmir Begović integrierte sich in Kanada und reifte zum Spitzensportler.

Im Jahr 2005 erfolgte der Wechsel zum FC Portsmouth nach England. Seit diesem Zeitpunkt lebt er in England und ist und war er dort bei einigen Vereinen unter Vertrag (abgesehen von einem ganz kurzen Gastspiel beim belgischen Verein AA La Louviere).

Vor vier Jahren hat der Torhüter die Stiftung “Asmir Begović” gegründet, die sich für humanitäre und soziale Projekte in England und in Bosnien-Herzegowina engagiert.

“Es gibt noch viel Arbeit zu erledigen. Der Krieg hat uns einige Jahre zurückgeworfen und genau so viele werden wir für den Wiederaufbau benötigen. Meine Stiftung wurde gegründet um ein Bewusstsein für die Missstände zu entwickeln und eine positive Botschaft zu erbringen, was sehr wichtig ist. Bosnien-Herzegowina ist ein Land mit politischen Problemen und grosser Korruption. Es ist von grosser Bedeutung, dass wichtige Aktionen für den Wiederaufbau des Landes und der Gesellschaft gemacht werden, damit Verbesserungen in Bewegung gesetzt werden können”, liess sich Asmir Begović auf dem englischen Nachrichtenportal “joe.co.uk” zitieren.

Asmir Begović war selber Flüchtling und sein Engagement mit der Aufmerksamkeit eines Spitzensportlers können vielen Leuten helfen, die sich zurzeit in einer ebenfalls misslichen Lage befinden.

“Ich war sehr glücklich, als sich mehrere Länder bereit erklärten mich und meine Familie aufzunehmen. Ich bin überzeugt, dass die meisten Menschen glücklich sind, wenn Sie anderen Menschen helfen dürfen”, appellierte unser Nationaltorhüter an unsere heutige Gesellschaft.

 

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