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Akrapovic: Es wäre mir eine grosse Ehre Celik zu trainieren

Akrapovic: Es wäre mir eine grosse Ehre Celik zu trainieren

Der ehemalige Fussballer und jetziger Trainer Bruno Akrapovic hat sehr hart an sich gearbeitet und weiß dass der Weg eines Profiußballers sehr schwer ist. Um erfolgreich zu sein muss man viel Glück sowie das Talent für diese Sportart haben. Disziplin, Ausdauer das sind alles Aspekte für einen Erfolg.

Nach einvernehmlicher Beendigung des Vertrags zwischen dem heute 49. jährigen Trainer und seinem letzten Verein KF Shkendija Mazedonien, ist er  Vereinslos und im Interview mit “Sportsport.ba” erzählt er über seine vorzeitige Kündigung in Mazedonien, seine Karriere als Trainer und über unsere Nationalmannschaft. Das wichtigste Gesprächsthema war über seine erste Liebe und zwar Celik aus Zenica.

Bruno Akrapovic spielte in seiner Fußball-Karriere für: Celik, Arminia Bielefeld,Göttingen, Wolfsburg, Mainz, Energie Cottbus, Erfurt, Kickers Offenbach. Für die Nationalmannschaft von Bosnien und Herzegowina hat er 18 Mal gespielt wobei er in Israel sein spektakuläres Tor erzielte. Was seine Karriere angeht, begann sie Versfeld vor 11 Jahren, als Co-Trainer war er in Wolfsburg und russischen Saturn. Als Cheftrainer führte er die Mosor, Val, Solin, Metkovic, Gibraltar FC Europa und die mazedonische Shkendija. Mit dem FC Europa und Shkendija hat er den nationalen Pokal gewonnen.

“Nach zwei Niederlagen haben wir uns geeinigt die Zusammenarbeit zu beenden, ich muss aber betonen, dass dieser Verein eine positive Geschichte ist, und ich bin froh, dass ich ein Teil des Teams war in den letzten 10 Monaten. In der vergangenen Saison gewannen wir den Cup, wir erkämpften uns das Auftreten in der Qualifikation für die Europa League wo wir die angenehmste Überraschung waren. Wir scheiterten auf der letzten Stufe, beim Einzug in der Gruppenphase wurden wir von belgischen Gent gestoppt. Der Verein kommt voran und ich glaube, er wird in Zukunft eine wichtige Rolle für unser Land spielen und sich den Titel holen.”

“Es ist sehr schwierig Mazedonien und Kroatien zu vergleichen. Vor kurzem spielte Vardar gegen Dinamo, und sie waren ziemlich gleich. Ich kenne auch die Premier Liga BIH, da besteht schon Qualität in einigen Vereinen. Kroatien hat einen besseren Ruf, sie sind besser organisiert aber es ist nichts was weit über dem Rest ist.
Ich war schon immer ein Mann der durch seine Arbeit nur versuchen will, einen gewissen Erfolg zu erreichen. Ich habe nie Tiefschläge anderer ausgenutzt, niemals meinen Kollegen hinter dem Rücken gesprochen weil ich genau weiß wie das Trainerbrot ist. Ich habe in Deutschland gearbeitet, Russland, Kroatien, Gibraltar, Mazedonien. Ich versuche stets vorwärts zu kommen sicher und konzentriert zu sein. Die Bildung ist das wichtigste, man muss jeden Tag lernen und so bis zum Ende seiner Karriere. Der Weg den ich gehe ist ehrlich und so werde ich immer sein. Wohin er mich führen wird und ob es der Beste war, werde ich erst analysieren wenn ich mit diesem Beruf aufhöre.” – und dann äußerte er sich auch über unsere Nationalmannschaft:
“Wir haben ein gutes Team und ich denke, dass sich unsere Nationalmannschaft für die WM qualifizieren wird. In diesen wichtigen Wettbewerben müssen wir konstant sein und hierfür ist Kroatien das beste Beispiel. Island ist Europas Beispiel, die Jungs erzielen durch ihre Arbeit, Bildung, Kampf ein großes Ergebnis. Jeder kann Fußball spielen, allerdings was zählt ist ein wesentliches System. Gibraltar macht meiner Meinung nach immer mehr Fortschritte. Sie sind ehrlich haben einen großen Wunsch, freuen sich auf jede erzielte Leistung der Mannschaft und investieren viel. In ein paar Jahren werden Sie auf einen höheren Niveau sein, davon bin ich überzeugt.”

“Mit Senad Repuh, Mirza Varesanovic und Tomislav Piplica habe ich regelmäßigen Kontakt, sie haben sich genauso wie ich nach Beendigung der Spieler Karriere entschieden Trainer zu sein.Wir wissen wie die Arbeit hart ist, die Menschen wenig Geduld haben, vor allem die auf dem Balkan. Da ich zur Zeit ein freier Trainer bin, beabsichtige ich in nächster Zeit nach Bosnien zu gehen Familie und Freunde zu besuchen”.

Am Ende des Interviews äußert er sich über Celik: „

Die aktuelle Situation in Celik verfolge ich soweit ich kann, aber schlimmer wie es zur Zeit ist, kann es nicht werden. Zenica verdient es nicht was gerade geschieht, es ist keine hoffnungslose Situation allerdings muss dringend etwas geändert werden. Der Vorstand und die Spieler müssen als eine Einheit funktionieren, alle müssen gemeinsam arbeiten. Viele fragten mich ob ich Celik trainieren würde und das wäre eine große Ehre für mich, es ist mein Verein. In Frage kommt es nur dann wenn ich anstelle als Trainer mit Celik um die Tabellenspitze kämpfe und Einsatz in Europa. Das Potenzial dass Zenica und die Fans haben, habe ich selten wo gesehen es waren nur gewisse Erfolge. Um ehrlich zu sein von Celik hat mich noch keiner kontaktiert, ich hab mich aber meinerseits auch nicht irgendwo aufgedrängt , insbesondere nicht über die Medien“ – sagte der bosnische Trainer Bruno Akrapovic am Ende des Gesprächs für SportSport.ba.

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